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Bilanz

Die Bilanz (ital. bilancia, Waage, im Sinne von Balkenwaage [es muss alles auf das gleiche hinaus gehen] lat. bilanx, etwa Doppelwaage) ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Wirtschaftssubjekts - nachfolgend zumeist anhand eines Unternehmens erläutert. Die Bilanz ist eine kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) in Kontenform.

Während die Namen Aktiva (Aktiven) und Passiva (Passiven) weitgehend unbestritten sind, ist deren Umschreibung und Betrachtungsweise je nach Land, Branche und Verwendungszweck unterschiedlich: So kann man die Bilanzseiten bei einer statischen Handels- oder Steuerbilanz mit Guthaben und Schulden umschreiben. Die Begriffe Mittelverwendung (Investierung) oder MittelherkunftKapitalflussrechnung. Der Cash Flow (Geldfluss) findet dabei zwischen den verschiedenen Aktiv- und Passivkonten statt. (Finanzierung) sind typische Begriffe zur Beschreibung der dynamischen Geldflüsse für Bewegungsbilanzen innerhalb der Kapitalflussrechnung. Der Cash Flow (Geldfluss) findet dabei zwischen den verschiedenen Aktiv- und Passivkonten statt.

 

Geschichte

Der Franziskanermönch und Mathematiker Luca Pacioli beschrieb 1494 in seinem Buch Summa de Arithmetica, Geometria, Proportioni et Proportionalità praktiziert wurde. die erste geschlossene Darstellung der "Venezianischen Methode" (doppelte Buchführung), wie sie vermutlich in den Fernhandel treibenden italienischen Stadtstaaten Venedig bildete damals das Zentrum einer Weltwirtschaft, die sich von Polen über Westeuropa und dem Mittelmeer bis zum Schwarzen Meer erstreckte.  Das Grundprinzip der doppelten Buchführung, das auch für die Darstellung der Bilanz gilt, ist bis heute unverändert geblieben und wird weltweit angewandt.